Hier (Teil 2) Schuljahr 2016/17

Das Projekt HIER geht weiter

 

Das bereits bestehende Kunstprojekt „Hier“, das zu Beginn des Schuljahres 2015/16 startete, findet nun im Schuljahr 2016/17 seine Fortsetzung.
Das Projekt wird in der Gemeinschaftsgrundschule Halfengasse angeboten und im Rahmen des NRW Landesprogramms Kultur und Schule gefördert.

Unter der Leitung von Adrienne Brehmer (freie Schriftstellerin) und Beate Gördes (Bildende Künstlerin, Videokünstlerin) treffen sich je 10 SchülerInnen der Klassen 3 und 4 jeweils über ein Halbjahr einmal wöchentlich im Rahmen einer Doppelstunde.

„Hier!“ heißt es nun und „auf geht´s!“ Die Schülerinnen und Schüler ziehen mit Kamera, Stift und Notizbuch durch Niehl und erkunden ihr Heimatviertel. Sie entdecken besondere Orte und Gebäude: Das Traffohäuschen am Niehler Damm, eine große Rasenfläche, auf der ein Schild aufgestellt ist mit den Worten „Das Betreten der Rasenfläche ist verboten“, Niehl im Regen während einer Busfahrt mit der Linie 147, den Wertstoffhof und vieles mehr.

Die Kinder fotografieren und beschreiben den Regen, die Wolken, die tief über dem Viertel hängen, sie begeistern sich für alte Häuser und Gemäuer, erfinden Geschichten über das Traffohäuschen, machen Trickfilme zu der Rasenfläche, die man nicht betreten darf und lernen all das, was sie täglich umgibt, aus künstlerischer Sicht zu betrachten.

Die erste Ausstellung dazu gibt es in diesem Schuljahr seit dem 07. Dezember 2016 in den Schaufenstern der Sparkasse in der Sebastianstraße. Weitere Ausstellungen folgen.
Hier zeigen die Kinder eine andere und außergewöhnliche Sicht von Niehl. Hier werden die Schaufenster lebendig. Hier können Sie stehen bleiben und sich Zeit nehmen für die ideenreiche Kunst der Schüler und Schülerinnen.

Weitere Infos dazu können Sie im Archiv der Homepage finden.

Viel Spaß beim Schauen!

Die Webseiten werden nach und nach aktualisiert

Texte, Bilder und Collagen

Fotografierend und schreibend erobern wir Niehl. Bei Sonne und bei Regen, im Bus und zu Fuß, auf Rasenflächen und auf Straßen, am Traffohäuschen und im Wald. Wir nehmen immer wichtige Dinge aus unserem HIER- Koffer mit: Wolle, Absperrband, den HIER- Schirm, Klebeband... Auf geht die Entdeckungsreise! 

Aus dem Trafohäuschen ist das Traffohäuschen geworden, weil der Geist, der in diesem Häuschen lebt die Worte verwandelt. Er hat Spaß daran Buchstaben zu verdrehen, zu vertauschen oder zu verdoppeln. So wurde aus dem Trafo (Transformator) der Traffo und der Traffo wird uns das ganze Projekt über erhalten bleiben. Er lebt in den Worten wie Traffohausgeist und Traffohausmaus. Vielleicht lebt er auch in anderen Worten... Wer weiß?!

Frau von Geist

Frau von Geist guckt abends immer nach dem Traffohausgeist,
der mit den Wellen singt. Meistens sagt sie ihm nur „gute Nacht.“
Aber heute ist es anders. Heute ist keine einzige Welle zu hören.
Der Wind hat sie ausgeblasen. Der Traffohausgeist sitzt traurig
auf seinem Traffohaus.
Als Frau von Geist ihn entdeckt sagt sie, „die Wellen singen heute nicht.“
Der Traffohausgeist sagt „ja, das stimmt.“
Da hat Frau von Geist eine Idee. Sie singt dem Traffohausgeist was vor.
Dann geht der Traffohausgeist ganz müde ins Bett und träumt
von den Wellen, die morgen wieder singen.

Emma, Klasse 4a



Hiranur

Spielen

Der Hausgeist zählt manchmal seine Spinnenweben.

Er lässt die Spinnen auf sich leben.

Er macht etwas mit ihnen,

zum Beispiel spielen.

Der Geist

Der Geist von Niehl

lutscht abends

gern Eis am Stiel.

Wortspaziergang

Die Mütter quatschen ganz gelassen,

die Kinder hopsen durch die Gassen,

sie machen einen Spaziergang durch Niehl,

dabei lutschen sie Eis am Stiel.

Mara, Klasse 3a

Der Traffohäuschengeist

Der kleine Traffohausgeist in Niehl
isst gern Eis am Stiel.
Wir suchten den Schlüssel,
der das Tor öffnen sollte.
Doch wir fanden ihn nicht.
Wir guckten durch das Fensterlein
und sahen den Geist beim Schläfchen.

Pius, Klasse 3a 

                    

Wörter bilden einen Text.

Springen, tanzen, singen durch die Gassen.

Der Traffohäuschengeist staunt nicht schlecht

als er die Texte sieht.

Sie toben und lachen im kleinen Wald von Niehl.

Die Tiere machen ihre Geräusche.

Die Texte spielen Fußball, spielen Klingelmäuschen.

Sie werden aber wieder Buchstaben

und fliegen zurück ins Träumeland.

Am Schloss bilden sie wieder den Satz

Königsschloss von Adalbert. 

 Pius, Klasse 3a 

Der Wörterspaziergang

In der Katzengasse
steht die Rasse
an der Kasse.
Am Stein
waren kleine Lebewesen.

Jaron, Klasse 3a 

 

Die Wörter springen an den Faden.


Im Traffohäuschen wohnt der Geist.


Niemand kann ihn sehen.

 Berkan, Klasse 3a

 Der Traffohausgeist

Der kleine Traffohausgeist in Niehl
isst abends gern Eis am Stiel.


Die Traffohausmaus

Im kleinen Traffohäuschen
wohnt auch
ein kleines Mäuschen.

Dem Geist guten Tag sagen

Wir sind auf einer Leiter hoch- und immer weitergestiegen,
da kommt der Geist zum Fenster und sagt „guten Tag.“
Der Geist im Traffohäuschen hat einen pinken Schal,
seine Hautfarbe ist gelb und er hat immer eine blaue Mütze auf.
Der Freund vom Traffohausgeist hat einen grünen Schal,
seine Hautfarbe ist blau und er hat oft eine pinke Mütze auf.

Die Reise in die Natur

Der Wind,
er bläst durch die Blätter,
der Himmel ist blau,
und die weißen Wolken ziehen.
Es ist die Natur, die super klingt.


Wind

Ich wehe ganz geschwinde,
es fühlt sich wunderbar an in der warmen Sonne,
ich drehe mich im Winde.

Emma, Klasse 4a

Wortspaziergang

Die Worte sprühen hier in Niehl,
sie tanzen und singen hier am Rhein,
dann tanzen sie am roten Faden,
sie springen in den Gassen auf und nieder,
und wenn sie abends müde sind,
dann hören sie den Rhein als Gutenachtlied.


Der Geist

Der Traffohausgeist ist abends immer sehr aktiv
und hört sich die Wellenlieder vom Rhein an
und dann singt er immer leise mit.

Schattenspiele

Ich mache Schattenspiele.
Das sieht in der hellen Sonne ganz wunderbar aus.
Es macht auch richtig Spaß.

Der Marienkäfer

Im Herbst, wenn es noch mal warm ist,
kommen viele Marienkäfer heraus.
Es wird dann immer kälter
und im Winter machen die Marienkäfer einen Winterschlaf.
Im Frühling wachen sie wieder auf.

Emma, Klasse 4a